Grüezi miteinander und ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Montag, dem 28. Juli 2025. In den Medien beginnt die Berichterstattung über den 1. August, den schweizerischen Nationalfeiertag, und das ist eine gute Nachricht, denn dann... beschäftigen sich die Schweizer, beschäftigen sich die Schweizer Medien mit der Schweiz. Was macht die Schweiz aus, was gehört zur Schweiz, was sind die Erfolgsfaktoren unseres Landes? Und man blickt dann auch in die Geschichte, natürlich aus unterschiedlichen politischen Perspektiven. Aber diese Diskussion ist interessant und diese Diskussion, gerade auch im Widerstreit der Auffassungen, ist für die Schweiz so etwas wie ein Lebenselixier. wenn wir Schweizer nicht mehr über die Schweiz streiten, wenn wir... den Willen nicht mehr aufbringen, uns auseinanderzusetzen mit der Schweiz und ihrem staunenswerten Erfolg, ihrem staunenswerten Gang durch die Geschichte, ja, dann muss man sich Sorgen machen um die Schweiz. Solange wir noch streiten, solange wir debattieren über den EU-Vertrag, über die Neutralität, über die Höhe der Steuern, über die Zuwanderung, über all die Fragen, die uns betreffen im Alltag, dann ist die Schweiz auf der sicheren Seite. Sobald das eingeschläfert wird, sobald wir diese Diskussionen nicht mehr führen, dann wird es zappenduster. Und deshalb ist es auch wichtig für mich, die Grundfrage, dass wir unsere Unabhängigkeit behaupten, dass wir uns eben da nicht einlullen und einbinden lassen in diese labyrinthische Gesetzgebungsmaschinerie Brüssels. Nein, wir müssen selber in der Schweiz bestimmen, ein unglaubliches Privileg, das wir da in Händen halten. Aber eben... Man muss sich auch dies immer wieder vor Augen führen, vergegenwärtigen, dass man es nicht für selbstverständlich nimmt. Dies Themen, die jetzt in der Woche natürlich aufbranden werden, vielleicht auch deshalb, weil es glücklicherweise an anderen brisanteren Meldungen fehlt in der Schweizer Publizistik. Wettermeldungen, heftige Regenfälle, das auch ein Thema heute Morgen in den Zeitungen. Da hat es wirklich aus Kübeln gegossen. Ich war selber noch unterwegs mit Teilen meiner Familie. Wir sind da in den süddeutschen Raum gefahren, um Freunde zu besuchen. Und man ist da richtig in eine Wasserwand hineingefahren. Also tropische Zustände in der Schweiz. Und ich bin sicher, das wird dann von den entsprechenden Klimadeutern auch ihrer Agenda. gemäss ausgeschlachtet werden. Revolutionen, die die Menschen umerziehen wollen, münden in eine Militärdiktatur. Am Ende der französischen Revolution entstand Napoleon. Ein interessanter Aufsatz in der Neuen Zürcher Zeitung von Volker Reinhardt, einem mittlerweile emeritierten Geschichtsprofessor, bei dem auch ich noch das Vergnügen hatte, einige Vorlesungen zu besuchen. Er trifft hier einen ganz wichtigen Punkt. Schon in Vorfreude auf den 1. August kann man sagen, dass der Schweiz solche Brüche, solche Revolutionen, wie sie die französische Revolution war, erspart geblieben sind. Die Schweizer haben das vermieden und damit eben auch die Abgründe und Abstürze, die im Gefolge dieser Revolutionen zwangsläufig gekommen sind. Dann später auch noch, also jetzt von der französischen Revolution aus betrachtet, bei der russischen Revolution, wenn man eben alle früheren Traditionen und Institutionen wegräumt. Dann kommen die Furien des Verschwindens, dann kommt der Terror, dann kommt die Raserei und am Schluss auch die Diktatur, wie das in diesem Aufsatz sehr schön dargestellt wird. «Grosse Gefühle, junge Heldinnen, ein haariges Faul, was von der EM bleibt?» Ja, die Frauen-EM in der Schweiz war ein riesiger Erfolg. Mich hat es jetzt nicht so gepackt, mich hat dieses Ereignis nicht so reingezogen. dieses Ereignis, aber ich nehme mit mit großem Respekt zur Kenntnis, dass so richtige Fanströme in die Stadien gepilgert sind. Und offensichtlich hat dieser Frauenfussball entgegen allen Schmähungen das Publikum begeistern können, obwohl in den Medien, scheint mir offensichtlich, wird das Ganze natürlich hochgehypt aus Gendergründen. Aber warum auch nicht? Ich meine, man kann sich auch mal etwas überflüssigerweise freuen, jetzt aus der Sicht der Skeptiker, lieber im Zweifel für die Freude als gegen die Freude. Die Erderwärmung hat sich beschleunigt, vermutlich auch deshalb, weil die Luft sauberer geworden ist. Ja, das ist interessant, auch diese Diskussion schreitet voran. Was ist eigentlich das stärkere Klimagas? Ist es CO2 oder sind es die Rußpartikel, die im Rahmen der Luftverschmutzung in die Atmosphäre gepustet werden? Das ist eine Theorie, die ich schon öfters gehört habe, auch zur Erklärung, warum sich eigentlich die Erdatmosphäre von 1945 bis 1985 nicht schneller erwärmt hat. Wir hatten nämlich damals noch die Seegefroene, also der Zürichsee ist gefroren in den 60er Jahren. Wir hatten noch ein Gletscherwachstum in der Schweiz und das erklären eben, Tschüss. Klimatologen mit der These, dass die Luftverschmutzung, die Verrussung der Atmosphäre einen kühlenden Effekt gehabt habe. Was mich als Klimaleihe zu der kühnen Theorie veranlasst, wenn die Klimakatastrophe tatsächlich eintreten sollte, hätten wir immer noch eine Trumpfkarte in der Hand. Wir könnten die Luftverschmutzung hochfahren, um so den Planeten wieder etwas abzukühlen. Wobei, ich glaube eben nicht an diese Thermostat-Theorien des Klimas, dass du da wie an einem Regler drehen kannst. Und am Ende des Tages schmeichelt natürlich auch der menschlichen Eitelkeit. Ist der Mensch das wichtigste Lebewesen im Universum, auf dem Planeten Erde? Alles, was wir machen, hat einen entscheidenden Einfluss. Und wenn wir etwas weniger Auto fahren, dann wird das auch das Weltklima in seinen Grundfesten verändern können. ja, ob diese Grundphilosophie, ob diese Grundannahmen aufgehen, ich habe da meine Zweifel. Selensky rudert zurück, aber die Demonstranten protestieren weiter. Die Ukraine ist nicht Russland, lautet eine ihrer Parolen. Nein, ich glaube tatsächlich, die Ukraine ist nicht Russland, denn in Russland hat Präsident Putin zumindest, was die Oligarchen angeht, die Korruption, beziehungsweise den Einfluss der massiven Geldmagnaten auf die Politik Den hat er zurückgefahren und in der Ukraine haben mächtige Oligarchen ihren Einfluss auf die Politik behaupten können. Und nicht zuletzt auch darum gibt es zwischen den Führungsschichten dieser beiden Staaten Konflikte. Das wäre einmal näher auszuführen. Was komplett surreal ist, ist die Hochstilisierung der Ukraine, vor allem auch durch unsere Medien zu diesem eben blütenreinen Aussenposten der westlichen... Das ist eine Vereinnahmung, der der Ukraine gar nie gerecht werden konnte. Die Wirtschaft muss die Zuwanderung drosseln. Vor der Tagesanzeige Städte wie Zürich oder Zug ächzen unter den Folgen des Bevölkerungswachstums, aber wir haben Hebel, um diese Entwicklung zu bremsen. Der Tagesanzeiger capituliert hier vor der massiven Zuwanderung. Ja, wir haben einen Hebel und dieser Hebel heisst Grenze, Landesgrenze. Dort muss man die Zuwanderung regeln und sicherlich nicht, indem man dann im Inland, sei es in der Wirtschaft, sei es in anderen Bereichen des Lebens, Überregulierungen aufzieht, ein Mikromanagement, die Freiheit beerdigt. Wenn sie an der Grenze nicht mehr kontrollieren, wenn sie an der Grenze die absolute Freiheit zulassen oder eine grösstmögliche Freiheit, dann geht die Freiheit im Innern eines Landes verloren. Die Landesgrenze ist hier wieder. zu reaktivieren und als Instrument, als Hebel der Zuwanderungsregulierung in ihr Recht zu setzen. Ein Plädoyer für die Landesgrenzen. Grenzen begrenzen übrigens auch die Macht der Politik. Deshalb sind Landesgrenzen auch aus liberaler Sicht etwas Wichtiges, obwohl man sie eben gerade auch aus liberaler Sicht verpönt hat in den letzten Jahren. Nein, ich glaube, die Landesgrenze ist etwas sehr, sehr Wichtiges und das ist vor allem auch der entscheidende Hebel zur Regulierung. der Zuwanderung. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Fürs Erste, ich melde mich gleich wieder zurück mit der internationalen Ausgabe. Danke Ihnen für die Aufmerksamkeit, wünsche Ihnen eine schöne Zeit und geniessen Sie die Tage mit Blick auf den 1. August, wo wir dann auch typisch schweizerisch im stillen familiären Kreis, eben nicht mit staatlichen Prachtentfaltungen, den Nationalfeiertag der Schweiz im Stillen, den Geburtstag unserer Reitgenossenschaft im Stillen oder im relativ Stillen, wenn man vom Feuerwerk absieht. Feiern. Das ist eben auch schön. Der Staat als Privatsache, Patriotismus als Familienfest. Das ist die schweizerische Eigenart, die es auch zu verteidigen gilt. Bis bald, bis gleich. Ich melde mich zurück.
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