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Schweizer Bevölkerung zeigt sich unbeeindruckt von Kriegsgurgeln, aber der Armee traut sie nicht. Die grösste Gefahr sieht sie in der Kriminalität

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Schweizer Bevölkerung zeigt sich unbeeindruckt von Kriegsgurgeln, aber der Armee traut sie nicht. Die grösste Gefahr sieht sie in der Kriminalität
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Vor konventionellen oder hybriden Angriffen fürchten sich nur 6 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz. Um ein Vielfaches grösser nimmt sie die Gefahr der Kriminalität im öffentlichen Raum wahr – die jüngste Kriminalitätsstatistik lässt grüssen. Mit 41 Prozent ist das der Topwert in einer Umfrage von Sotomo im Auftrag des Strategiedialogs 21.

Urs Flüeler/Keystone
Vertrauen im Sinkflug: Drei Viertel der Befragten trauen es der Schweizer Armee nicht zu, einen konventionellen Angriff abzuwehren.
Urs Flüeler/Keystone

Kaum jemand rechnet also mit einem kriegerischen Angriff auf die Schweiz – ganz im Gegensatz zu den Kriegsgurgeln in den Reaktionen und in der Politik, die uns ständig weismachen wollen, der Russe oder andere finstere Kräfte hätten es auf uns abgesehen.

Gleichzeitig ist das Vertrauen in die Schweizer Armee abgrundtief. Drei Viertel der Befragten trauen es ihr nicht zu, einen konventionellen Angriff abzuwehren. Bei hybriden Bedrohungen sind es gar 80 Prozent.

Die kritische Einschätzung der Bevölkerung gegenüber grundlegenden Fähigkeiten der Armee dürfte einigermassen realistisch sein. Die jahrelange Selbstdemontage der Verteidigungskräfte rächt sich nun. Die Armee kann ihre für uns alle existenzielle Aufgabe, den Schutz von Land und Leuten, nicht mehr wahrnehmen.

Nimmt man die Umfrage ernst, dann ist zugleich auch die innere Sicherheit im Bereich der Kriminalität anzugehen. Die Verursacher sind statistisch nur allzu deutlich: Ausländer sind massiv übervertreten. Doch die Mehrheit der Politiker blockiert jede Lösung, die von der SVP seit Jahr und Tag vorgeschlagen wird. Diese helvetische «Brandmauer» ist ihrerseits brandgefährlich. Das belegt die Umfrage eindrücklich.

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