Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Schweiz: Zwei Volksinitiativen sollen Windkraft-Ausbau bremsen

Windkraftgegner haben in Bern zwei nationale Volksinitiativen eingereicht, die den Bau von Windparks in der Schweiz erheblich erschweren könnten. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, reichte der Verein für Naturschutz und Demokratie am Freitag die sogenannte Waldschutz-Initiative sowie die Gemeindeschutz-Initiative ein. Für beide Begehren wurden jeweils rund 110.000 Unterschriften gesammelt. Die Bundeskanzlei prüft nun deren Zustandekommen.

© KEYSTONE / GAETAN BALLY
Wind turbines of Juvent AG on "Mont Crosin" mountain near Saint-Imier in the canton of Berne, Switzerland, pictured on September 10, 2010
© KEYSTONE / GAETAN BALLY

Kernanliegen der Initiativen ist ein verstärkter Schutz der Natur und mehr demokratische Mitbestimmung der betroffenen Bevölkerung. So verlangt die Waldschutz-Initiative ein generelles Verbot von Windkraftanlagen in bewaldeten Gebieten. Die Gemeindeschutz-Initiative wiederum fordert, dass Anwohner eines geplanten Windkraftprojekts ein Vetorecht erhalten.

«Die Natur braucht Schutz und darf nicht im Namen des Klimas geopfert werden», erklärten die Initianten laut Tages-Anzeiger. Besonders Orte in unverbauter, erhöhter Lage seien von der Windkraftplanung betroffen – und damit wertvolle Landschaften.

Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen kritisierte die beiden Initiativen scharf. Sie gefährdeten die Versorgungssicherheit und würden den Ausbau erneuerbarer Energien behindern. Gerade im Winter und bei Nebel sei Windstrom entscheidend, um das Stromsystem stabil zu halten.

Ob die Volksinitiativen dereinst zur Abstimmung kommen, hängt vom Ergebnis der formellen Prüfung ab. Die Debatte um den Ausbau der Windenergie dürfte damit in jedem Fall neuen Auftrieb erhalten.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.