Gleich zehn Wechsel macht Nati-Coach Murat Yakin im ersten Test des Jahres 2026. Die Erkenntnis: Die Innenverteidiger Manuel Akanji und Nico Elvedi und das defensive Zentrum um Granit Xhaka und Remo Freuler müssen sich im Hinblick auf das erste WM-Spiel in den USA gegen Katar keine Sorgen machen, es gibt auf ihren Positionen keine echte Konkurrenz.
© KEYSTONE / CLAUDIO THOMA
Die Schweiz geht im Basler Joggeli in Halbzeit eins vor 34 316 Fans dank Dan Ndoye und Breel Embolo zweimal in Führung, die Deutschen gleichen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Bayern Serge Gnabry zum 2:2 aus.
Dann schlägt die Stunde von Florian Wirtz: Dem deutschen 100-Millionen-Mann von Liverpool gelingt mit einem Traumtor von ausserhalb des Strafraums via Lattenunterkante das 3:2 aus deutscher Sicht. Nach dem Ausgleich von Joker Joël Monteiro ist wieder Wirtz dran. 4:3 für den vierfachen Weltmeister.
Der Schweizer Nati-Goalie Gregor Kobel auf SRF: «Das dritte Tor von Wirtz ist brutal, einfach Weltklasse, das vierte sehr schön. Es war leider nicht unser Spiel.» Yakin: «Was Wirtz gezeigt hat, war sehr speziell, Kompliment an ihn.»
Das Fazit von Yakin: «Wir waren sehr effizient, könnten vor der Pause das dritte Tor schiessen, leider kassieren wir dann das zweite. Wir sind sehr gut gepresst worden, das waren wir uns aus der WM-Qualifikation nicht gewohnt.»
Am Dienstag folgt in Oslo der nächste Test – gegen Norwegens Superstar Erling Haaland. Am 13. Juni geht’s an der WM gegen Katar los. Es gibt für Yakin noch einiges zu tun.