Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Schweiz auf allen Kanälen: Weshalb es selten schöner war, Schweizer zu sein

«Die Schweizer freuen sich, dass sie sich wieder über sich selber freuen können.» Der Schweizer Sänger Jan «Seven» Dettwyler drückte am Rande des Eurovision Song Contest aus, was für Schweizer schwer in Worte zu fassen ist – so bescheiden sind wir schliesslich, so diskret und zurückhaltend.

© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER
Eine Schweizer Flagge und das Matterhorn in der Abendsonne, fotografiert am Sonntag, 24
© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER

Doch in diesen Frühlingstagen ist alles anders: Es wäre, als sei uns mit dem Eurovision Song Contest in Basel eine riesige Dosis Glückhormone und eine Familienpackung Gefühlsaufheiterer ins Essen gemischt worden. Da lassen sich selbst die verbalen Entgleisungen des Bieler Barden Nemo ausblenden.

Und sogar das Schweizer Fernsehen spielt plötzlich in der Topliga. Die ESC-Moderatorinnen Sandra Studer und Hazel Brugger beweisen nicht nur Witz, Charme und hervorragende Englischkenntnisse, sie boten am Dienstag beim ersten Halbfinal auch eine wunderbar (selbstironische) Gesangseinlage: «Made in Switzerland». Wäre der Song nicht ausser Konkurrenz gelaufen, gäbe es nur ein Urteil: zwölf Punkte, douze points, twelve points!

Schöne Nachrichten erreichen uns auch aus Dänemark. Dort beweist derzeit die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, dass der Mai der schönste Monat des Winters ist. Mit dem 5:1 gegen den früheren Angstgegner Deutschland hat das Team von Patrick Fischer vorzeitig alle bösen Geister vertrieben und kann sich innerlich schon auf die Spiele um die Medaillen freuen. Und welche Farbe würde besser zu diesen sonnigen Tagen passen als Gold?

Freuen können sich auch die Zürcher – nicht nur, weil es gar nicht so schlimm ist, dass der ESC im fernen Basel stattfindet. Schliesslich gibt es an der Limmat auch so genügend Freakshows. Und das untrüglichste Zeichen, dass der Frühling wirklich begonnen hat, sieht man in der grössten Schweizer Stadt derzeit auf dem Sechseläutenplatz. Dort gastiert der Circus Knie – und der erfreut das Publikum in solchem Masse, dass schon jetzt Zusatzvorstellungen in den Tourneeplan eingeschoben werden.

Der langen Rede kurzer Sinn: Der Wonnemonat Mai wird aus helvetischer Optik 2025 den höchsten Ansprüchen gerecht. Oder wie es ein Alt-Bundesrat aus Kandersteg zu sagen pflegt: «Freude herrscht!»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.