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Schwache Luftabwehr, alte Waffen: Schweiz kann Angriffe laut Bericht «nur sehr beschränkt» abwehren

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Schwache Luftabwehr, alte Waffen: Schweiz kann Angriffe laut Bericht «nur sehr beschränkt» abwehren
Schwache Luftabwehr, alte Waffen: Schweiz kann Angriffe laut Bericht «nur sehr beschränkt» abwehren
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Die Schweiz ist gegen einen bewaffneten Angriff kaum geschützt. Das zeigt ein interner Armeebericht, der Blick vorliegt. Demnach kann die Armee «einen Angriff aus der Distanz nur sehr beschränkt abwehren». Grund seien veraltete Waffensysteme, fehlende Munition und eine auf Friedenszeiten ausgerichtete Finanzierung.

© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER
Armeeangehoerige waehrend der Entlassungszeremonie an einer Entlassungsinspektion in der Kaserne Reppischtal in Birmensdorf, am Mittwoch, 12
© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER

Besonders kritisch ist die Lage bei Luft- und Raketenabwehr: Gegen Marschflugkörper, ballistische Raketen und Lenkwaffen sei die Schweiz kaum gewappnet. Auch bei hybriden Bedrohungen – Cyberangriffe, Desinformation, Angriffe auf Infrastruktur – wäre die Armee lediglich unterstützend einsatzfähig. Die Experten folgern, die Armee strahle «keine glaubwürdige Abschreckung» aus.

Verteidigungsminister Martin Pfister drängt deshalb auf höhere Ausgaben. Laut Blick rechnet er mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer, was jedoch ein Referendum auslösen könnte. Gleichzeitig muss der Bundesrat über die Finanzierung des Raumfahrtunternehmens Beyond Gravity entscheiden, das dreistellige Millionenbeträge benötigt.

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