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Nach den US-Sanktionen gegen die Geschäftsführerinnen der deutschen Organisation Hate Aid hat die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann zur Geschlossenheit aufgerufen. «Kopf schütteln und weitermachen», sagte die Vorsitzende des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im EU-Parlament dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Strack-Zimmermann lobte die Arbeit der NGO, die sich gegen Hass im Netz einsetzt: Hate Aid schütze «unsere Demokratie besonders im Netz – basierend auf europäischem Recht». Die US-Vorwürfe zeigten ihrer Meinung nach vor allem eines: «Angriffe von aussen darauf zeigen, wie selbstbewusst und entschlossen wir mehr denn je in Europa sein müssen.»
Washington hatte den Geschäftsführerinnen Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon die Einreise in die USA untersagt und sie als «radikale Aktivisten» eingestuft.