Bundespräsident Guy Parmelin zeigte sich nach dem Brand in einer Bar im Ferienort Crans-Montana tief betroffen: «Was ein Moment der Freude sein sollte, verwandelte sich am Neujahrstag in Crans-Montana in eine Trauer, die das ganze Land und weit darüber hinaus erfasst hat.», schreibt Parmelin auf X. Aus Respekt vor den Opfern verschob Parmelin seine für Donnerstag geplante Neujahrsansprache.
© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
Auch international ist die Tragödie auf grosse Bestürzung gestossen. Der französische Präsident Emmanuel Macron sprach der Schweiz seine «volle Solidarität» aus. «Meine Gedanken sind bei den trauernden Familien und den Verletzten», schrieb Macron auf X. Der deutsche Aussenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte: «Ich bin zutiefst erschüttert über den tödlichen Brand in Crans-Montana in der Silvesternacht.»
Die italienische Regierung hat konkrete Hilfe angeboten. Aussenminister Antonio Tajani bestätigte, dass Zivilschutzkräfte aus dem Aostatal und der Lombardei vor Ort seien. Zudem sei das auf Brandverletzungen spezialisierte Zentrum Niguarda in Mailand aktiviert worden.
Gemäss Angaben der Walliser Kantonspolizei kamen bei dem Feuer in der Bar «Ice Lounge» «mehrere Dutzend» Menschen ums Leben. Rund hundert Personen wurden verletzt. Hinweise auf ein Attentat gebe es nicht, so die Behörden – die Spuren deuten eindeutig auf ein Feuer hin.
Koala News Alert 🐨🗞️🚨
— ParodyKoala (@parodykoala) January 1, 2026
New Year’s blast at luxury Swiss ski resort Crans-Montana! Several killed, many injured, terrifying screams heard at popular bar Le Constellation around 1:30am. Building in flames, cause unknown; details developing 😱🎿 pic.twitter.com/riQkYiQh3T