Als Frauke Brosius-Gersdorf bei der Wahl zur Verfassungsrichterin gescheitert war, wusste der Spiegel natürlich sofort, wer dahintersteckte. Der Protest gegen die linke Richterin wurde im letzten Juli von «rechtspopulistischen Medien» orchestriert.
Unter diesen rechtspopulistischen Medien nannte der Spiegel namentlich auch eine Zeitung aus der Schweiz: die NZZ.
Zweierlei ist daran bemerkenswert. Der Spiegel kritisierte die NZZ, nicht die Neue Zürcher Zeitung. Er geht also davon aus, dass man das Kürzel NZZ in Deutschland inzwischen überall kennt. Ebenso bemerkenswert ist, dass die NZZ aus der Schweiz offenbar ein Einflussfaktor in der deutschen Politik geworden ist.
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