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Schlechte Vorbereitung, Personal- und Waffenmangel: Ex-Ukraine-General und heutiger London-Botschafter Kiews kritisiert Selenskyj

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Schlechte Vorbereitung, Personal- und Waffenmangel: Ex-Ukraine-General und heutiger London-Botschafter Kiews kritisiert Selenskyj
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Walerij Saluschnyj, früherer Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und heutiger Botschafter in London, hat in einem Gastbeitrag für den britischen Telegraph deutliche Kritik an der Regierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj geäussert. Die Ukraine sei im Frühjahr 2022 schlecht auf den russischen Überfall vorbereitet gewesen – und dafür macht der General indirekt den Präsidenten verantwortlich.

PRESIDENTIAL PRESS SERVICE HANDO / KEYSTONE
epa10487455 A handout picture made available by the presidential press service shows Valerii Zaluzhnyi, Commander-in-Chief of the Armed Forces of Ukraine, attending the event 'February, Year, Invincibility' on Sofiivska Square in Kyiv, Ukraine, 24 February 2023 on the first anniversary of the Russian invasion
PRESIDENTIAL PRESS SERVICE HANDO / KEYSTONE

Saluschnyj schreibt: «Ich wurde im August 2021 zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine ernannt. […] Die russische Armee vergrösserte rapide ihre Truppenstärke und Versorgung. Der Kreml erhöhte Jahr für Jahr das Militärbudget, investierte Ressourcen in den Verteidigungsindustriesektor und kaufte mehr Waffen und Ausrüstung. Währenddessen geschah in der Ukraine das Gegenteil. Im Jahr 2021 wurde der Armee sogar weniger Geld zugeteilt als im Vorjahr. Dadurch traf unser Militär die umfassende Invasion im darauffolgenden Jahr mit einem enormen Mangel an allem – von Personal bis zu Waffen.»

Erst vor wenigen Tagen hatte Selenskyj seinen mächtigen Präsidialamtschef Andrij Jermak entlassen – wegen Korruptionsvorwürfen in den höchsten Regierungskreisen. Die innenpolitische Lage in Kiew ist angespannt, der Rückhalt für Selenskyj bröckelt.

Saluschnyj warnt allerdings auch vor falschen Schlüssen. Einen überhasteten Friedensschluss mit Russland lehnt er ab. Der Aggressor verfolge weiterhin das Ziel, «den Zusammenbruch der Ukraine gleichzeitig auf militärischer, wirtschaftlicher und politischer Ebene» herbeizuführen. Selbst bei einem Gebietsverlust – etwa der Region Donezk – sei das Kriegsziel Moskaus nicht erreicht, so der Diplomat. Nötig seien robuste Sicherheitsgarantien, nicht Illusionen über eine baldige Friedenslösung.

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