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Schlechte Aussichten für von der Leyens Pläne mit dem russischen Staatsvermögen. Jetzt erheben auch Italien, Bulgarien und Malta Einwände

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Schlechte Aussichten für von der Leyens Pläne mit dem russischen Staatsvermögen. Jetzt erheben auch Italien, Bulgarien und Malta Einwände
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Erst waren es nur die Belgier, jetzt sind es schon vier Staaten, die den von Ursula von der Leyen und Friedrich Merz wie besessen vorangetriebenen Plan stoppen wollen, russisches Staatsvermögen quasi zu stehlen und der Ukraine zu schenken.

Bulgarien, Malta und Italien haben zusammen mit Belgien die Kommission aufgefordert, von dem Unterfangen Abstand zu nehmen. Zu gross wären mögliche Konsequenzen für europäische Volkswirtschaften, für die Eurozone, ja für den Euro selbst.

OLIVIER HOSLET / KEYSTONE
epa12535081 European Commission President Ursula von der Leyen looks on at the start the weekly meeting of the College of Commissioners, in Brussels, Belgium, 19 November 2025
OLIVIER HOSLET / KEYSTONE

Genau deshalb stellt sich der belgische Premier Bart de Wever hartnäckig quer. Er fürchtet, nicht zu Unrecht, von seinen Partnern im Stich gelassen zu werden, falls eine ruinöse Rechnung droht.

Immerhin lehnen sowohl die USA als auch die Europäische Zentralbank und der Internationale Währungsfonds das Hasard-Unternehmen ab. Japan, wo auch ein Teil russischen Staatsgeldes lagert, will der EU auf dem verhängnisvollen Weg nicht folgen.

Kommende Woche soll der Plan auf Biegen und Brechen durchgeboxt werden. Egal, wie es ausgeht, die EU verliert. Geht er durch, büsst die EU international finanziell Glaubwürdigkeit ein. Scheitert er, blamiert sie sich politisch.

Alles wie gehabt. In Brüssel und Berlin sind Profis am Werk.

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