Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Russland verstärkt Militär-Präsenz entlang der Grenzen zu Nato-Staaten

Russland verstärkt laut einem Bericht des Wall Street Journal seine militärische Präsenz entlang der Grenzen zu Nato-Staaten – weit entfernt vom eigentlichen Kriegsschauplatz in der Ukraine. In Petrosawodsk, nahe der finnischen Grenze, entsteht ein neues Hauptquartier für Zehntausende Soldaten. Ziel sei die Vorbereitung auf einen möglichen Konflikt mit dem westlichen Bündnis.

Russian Presidential Press Service
In this image made from video released by the Russian Presidential Press Service, on Wednesday, March 12, 2025, Russian President Vladimir Putin accompanied by Russian Chief of General Staff Gen
Russian Presidential Press Service

Moskau modernisiert Eisenbahnlinien, erweitert Truppenunterkünfte und rekrutiert mit hohen Prämien neue Soldaten. Westliche Geheimdienste berichten, dass Russland aktuell rund 40.000 Mann pro Monat rekrutiere. Die Truppen, die nicht an die ukrainische Front verlegt werden, sollen langfristig entlang der Grenzen zu Finnland, Estland und Lettland stationiert werden. Diese Staaten wiederum reagieren mit massiven Grenzbefestigungen und dem Rückzug aus Abkommen zur Ächtung von Landminen.

Präsident Wladimir Putin wolle, so die Einschätzung westlicher Militärexperten, «wieder einen Platz am europäischen Tisch» erzwingen – auch mit dem Verweis auf Russlands historische Siege über Napoleon und Hitler. Ein hochrangiger finnischer Offizier bringt es auf den Punkt: Wenn die Truppen zurückkehren, werden sie über die Grenze auf ein Land blicken, das sie für einen Feind halten.

Während Trump öffentlich Zweifel daran äussert, dass Russland Pläne über die Ukraine hinaus hat, zeichnen Militäranalysten ein anderes Bild. Laut dem US-Kommandeur in Europa, General Christopher Cavoli, ist die russische Armee heute grösser als zu Beginn des Krieges.

Ein dänischer Geheimdienstbericht warnte bereits im Februar, Russland könne in fünf Jahren zu einem grossflächigen Angriff auf Europa fähig sein – sollte der Westen Schwäche zeigen oder ein Waffenstillstand in der Ukraine neue Kräfte freisetzen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.