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Russische Verhandlungsangebote ernten im Westen dröhnendes Schweigen. Warum?

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Russische Verhandlungsangebote ernten im Westen dröhnendes Schweigen. Warum?
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In den USA ist es nur eine Person, die die Welt verwirrt: Donald Trump. Mal kann er mit Putin, mal wieder nicht.

In Russland spielen zwei Personen good cop, bad cop: Der Nette ist Aussenminister Sergej Lawrow, der Böse ist Ex-Präsident Dmitri Medwedew. Er drohte grade Belgien mit Vernichtung.

Entscheidend ist, wer mehr zu sagen hat, und das ist Lawrow. Was er sagt, sollte man ernst nehmen. Er versicherte Offensichtliches: Russland will die Nato nicht attackieren. Eine Binsenweisheit. Russische Truppen können nicht mal Donezk erobern, Russlands Wirtschaft ächzt, und da will man eine Nato herausfordern, die mehr als fünfmal so viel für Rüstung ausgibt?

© KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Russian Foreign Minister Sergei Lavrov, gestures during a press conference following talks with U
© KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Auch den Vorschlag einer neuen Sicherheitsarchitektur, die die Interessen aller Europäer berücksichtigt, wiederholte Lawrow.

Die Reaktion des Westens: dröhnendes Schweigen. Man will sich das Narrativ von der russischen Bedrohung nicht kaputtmachen lassen. Zu viel Geld hat man in die Rüstungsindustrie gesteckt, zu viel Gift in die Gehirne der Bürger geträufelt, als dass man nun einen Rückzieher machen könnte.

Fragt sich nur: warum?

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