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Roche, Novartis, UBS: Schweizer Firmen kippen Diversity-Ziele in den USA

Die Schweizer Pharmakonzerne Roche und Novartis streichen ihre DEI-Ziele – also Programme zur Förderung von Diversität, Gerechtigkeit und Inklusion – in den USA. Auch andere Schweizer Unternehmen passen sich den neuen politischen Vorgaben an, die US-Präsident Donald Trump per Exekutivanordnung im Januar 2025 erlassen hatte. Diese bewerten DEI-Massnahmen in Bundesbehörden und bei Empfängern öffentlicher Aufträge als «illegal und verschwenderisch».

ALESSANDRO DELLA BELLA / KEYSTONE
Mitarbeiter der Bank UBS nehmen Teil am Pride Festival in Zuerich am Samstag, 16
ALESSANDRO DELLA BELLA / KEYSTONE

Roche informierte seine weltweit 103.000 Mitarbeitenden, darunter 25.000 in den USA, dass DEI-Ziele nicht mehr öffentlich kommuniziert würden – weder im Heimatmarkt noch international. Laut Roche-Sprecherin Rebekka Schnell wurden Programme und Arbeitsweisen überprüft und «den gesetzlichen Vorschriften angepasst».

Novartis verzichtet in den USA ebenfalls auf entsprechende Vorgaben. Die Grossbank UBS hat in ihren Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichten bereits alle Hinweise auf DEI entfernt. Weitere Unternehmen wie ABB, Lindt & Sprüngli oder Nestlé halten sich vorerst bedeckt, behalten sich aber Anpassungen an die lokalen Gegebenheiten vor.

Während sich Konzerne wie Swatch und Swiss demonstrativ zur Diversität bekennen, sehen Beobachter wie Nicole Niedermann von der Universität St. Gallen in den Rückzügen eine Form von «kommunikativen Schutzmassnahmen». DEI bleibe strategisch wichtig – werde aber künftig wohl weniger sichtbar praktiziert.

Anmerkung: In einer früheren Version war die Rede von Novartis, die ihre DEI-Ziele generell streiche – und nicht nur «in den USA». Wir haben die Stelle entsprechend ergänzt. 

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