Deutsche und Schweizer Medien prügeln auf Robert F. Kennedy Jr. ein. «Der US-Gesundheitsminister vergreift sich an der Gesundheit seiner Landsleute», donnert die Süddeutsche Zeitung aus München. Und der Zürcher Tages-Anzeiger hallt wider: «Robert F. Kennedy Jr. zerstört das Vertrauen.» Das stehe symbolisch für eine «Politik der Zerschlagung».
Anlass der Tiraden ist ein Vorgang, den man nicht unbedingt als Top-Aufreger in europäischen Medien erwarten würde, die 10.000 Kilometer entfernt vom Geschehen beheimatet sind. Kennedy hat die Chefin der Seuchenschutzbehörde CDC entlassen, die kurz davor ernannt worden war.
Warum diese Personalie die Medien derart enerviert, bleibt erklärungsbedürftig. An Susan Monarez, so heisst die Dame, kann es kaum liegen. Der Grund dürfte vielmehr darin liegen, dass Kennedy die treibende und weltweit einflussreichste Kraft ist, die mit der Corona-Mafia aufräumt. Er klärt und arbeitet auf, worüber die meisten Regierungen immer noch den Mantel des Schweigens, der Omertà, hüllen.
Der Staat hat in der Corona-Zeit kolossal versagt und ein so hässliches Gesicht der Macht gezeigt, wie man es von unseren «liberalen Demokratien», wie sie gerne genannt werden, nicht erträumt hätte. Die angebliche Pandemie entpuppte sich als globales Täuschungs-, Vertuschungs- und Menschenexperiment, bei dem so ziemlich nichts so war, wie es die Behörden uns weismachten – von der chinesischen Fledermaus bis zu den «sicheren und wirksamen» Impfstoffen.
Eine tragende Rolle haben dabei auch die Medien gespielt, die bis heute kaum zu einer Aufarbeitung dieses XXL-Schelmenstücks beitragen. Sie schützen die Verantwortlichen (und sich selbst) nach wie vor – und bellen lieber Aufklärer wie Kennedy an, die ein wenig Licht ins Dunkel bringen.