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Reto Lipp bestreitet den Linksdrall der SRG. Und offenbart dabei unfreiwillig seine linke Gesinnung

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Reto Lipp bestreitet den Linksdrall der SRG. Und offenbart dabei unfreiwillig seine linke Gesinnung
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Reto Lipp, der frisch pensionierte langjährige Wirtschaftsjournalist des Schweizer Fernsehens SRF, stürzt sich in die Abstimmungsschlacht vom 8. März. Wie zu erwarten, leistet er seiner früheren Arbeitgeberin in Sachen SRG-Gebührensenkungsinitiative «200 Franken sind genug!» gehörig Beistand.

Auf dem Portal Linkedin äussert Reto Lipp seinen Frust über ein Tamedia-Interview mit SVP-Nationalrat Thomas Matter. Lipp entgegnet: «Es gibt keinen Linksdrall bei SRF.» Den gebe es nur im Kopf von Matter. Um weiterzufahren: «Es gibt so etwas wie journalistische Professionalität (scheint es bei Bankern nicht zu geben). Das blendet der Millionär völlig aus, der natürlich eine Agenda im Hintergrund hat.»

Reto Lipp bestreitet den Linksdrall der SRG. Und offenbart dabei unfreiwillig seine linke Gesinnung

Selbstverständlich hat Matter eine Agenda, und zwar nicht im Hintergrund, sondern durchaus im Vordergrund: Er will nämlich die SRG-Zwangsgebühren für alle um 135 Franken senken und zugleich die Unternehmen gänzlich davon befreien. Das stärkt die gerade von den Linken ständig bejammerte Kaufkraft für alle.

Reto Lipp bestreitet einerseits den Linksdrall bei SRF. Um dann unverzüglich – wie ein 16-jähriger Jungsozialist – seine Verachtung gegenüber den «Bankern» und den «Millionären» zum Ausdruck zu bringen. Wer sich wie Lipp so ausdrückt, widerlegt gleich selber die von ihm beanspruchte «journalistische Professionalität». Und macht seine linken Ressentiments gegen den Beruf des Bankiers und gegen Millionäre für jedermann kenntlich.

Gleichzeitig hatte Reto Lipp in seinem Berufsleben noch nie ein Distanzproblem zu ebendiesen Bankern und Millionären. So moderierte er jeweils das Swiss Economic Forum, ganz ohne sich von den anwesenden Bankern und Millionären zu distanzieren. Und er sucht weiterhin Aufträge als Sprecher und Moderator bei «Premium Speakers», auch diese zweifellos bezahlt von Millionären.

Jedenfalls hätte der frühere Chef der SRF-Sendung «Eco» das Interview von Thomas Matter genauer lesen sollen. Matter enthüllte nämlich, dass die SP Schweiz nicht weniger als 820.000 Franken aufwirft, um die Gebührensenkungsinitiative zu bekämpfen. Die Denksportaufgabe für Reto Lipp würde also lauten: Hätte die SP so tief in die Tasche gegriffen, wenn bei SRG und SRF kein Linksdrall herrschen würde?

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