CDU-Fraktionsvize Sepp Müller fordert die Integration ehemaliger sogenannter NVA-Soldaten. Wie die Welt berichtet, schlägt Müller vor, früheren Angehörigen der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR den Zugang zu den Heimatschutzregimentern zu ermöglichen – vorausgesetzt, sie wollen freiwillig dienen.
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«Es wird Zeit, auf die Soldatinnen und Soldaten der NVA zurückzugreifen, die sich freiwillig zum Schutz unserer Freiheit melden», sagte Müller dem Magazin Stern. Er wünsche sich «Extrakurse für eine Ausbildung zum Heimatschützer», wobei am Ende das Gelöbnis auf das Grundgesetz stehen solle. «Schon lange nicht mehr war unsere Freiheit so bedroht wie aktuell», erklärte der für Ostdeutschland zuständige Unionspolitiker.
Derzeit erlaubt der Einigungsvertrag in der Regel keine Aufnahme von NVA-Soldaten in die Bundeswehr – es sei denn, sie wurden nach der Wiedervereinigung übernommen. Das traf lediglich auf rund 18.000 von mehr als 170.000 NVA-Angehörigen zu.