Die republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene aus Georgia plant ihren Rückzug aus dem US-Repräsentantenhaus – doch ihre politischen Ambitionen könnten damit nicht enden. Wie das US-Magazin Time berichtet, erwägt Greene laut mehreren mit ihren Plänen vertrauten Personen eine Kandidatur für das Präsidentenamt im Jahr 2028.
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Noch vor wenigen Monaten galt Greene als eine der lautstärksten Unterstützerinnen des US-Präsidenten Donald Trump. Inzwischen aber hat sie sich wiederholt öffentlich gegen ihn gestellt – unter anderem wegen seiner Darstellung der wirtschaftlichen Lage, seiner Nahost-Politik sowie seiner zögerlichen Haltung zur Freigabe der sogenannten Epstein-Akten. Greene forderte Trump öffentlich auf, die entsprechenden Dokumente freizugeben – was dieser zunächst ablehnte.
Die Reaktion Trumps fiel scharf aus. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte Trump: «Ich entziehe Marjorie Taylor Greene meine Unterstützung und Empfehlung. Ich weiss, dass viele wunderbare Konservative in ihrem Wahlbezirk darüber nachdenken, sie herauszufordern – und sie hätten meine volle Unterstützung.»