Die Schweiz konnte 2024 im europäischen Vergleich am meisten Asylbewerber in ihre Herkunftsländer zurückführen. Die Rückführungsquote liegt bei 60 Prozent. Laut Angaben des zuständigen Bundesrats Beat Jans konnten rund 7000 Personen zurückgeführt werden. Dies sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr.
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Als Gründe für den Erfolg nennt die Schweizer Regierung eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen sowie internationale Abkommen mit Transit- und Herkunftsländern wie Algerien und Marokko. Diese Vereinbarungen trugen nicht nur zur Steigerung der Effizienz bei, sondern auch zur Senkung der Risiken für Migranten auf ihren Fluchtwegen.
Im Vergleich dazu kämpfen andere europäische Länder mit deutlich niedrigeren Quoten: Frankreich liegt bei lediglich 8 bis 15 Prozent, Deutschland ist mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert.