Bitcoin hat ein neues Allzeithoch erreicht: Am Montag notierte die bekannteste Kryptowährung laut Coindesk bei rund 122.700 Dollar. Seit Jahresbeginn entspricht das einem Anstieg von knapp 30 Prozent. Der Höhenflug wird auf verstärkte institutionelle Nachfrage und politischen Rückenwind aus den USA zurückgeführt.
Dmitry Volochek
US-Präsident Donald Trump, der sich selbst als «Krypto-Präsident» bezeichnet, hatte im Frühjahr per Dekret eine nationale Bitcoin-Reserve ins Leben gerufen. Zudem genehmigte die von ihm ernannte SEC-Spitze unter Paul Atkins erstmals börsengehandelte Bitcoin-Fonds (ETFs), was das Anlagevehikel für breite Investorenkreise öffnete. Allein diese ETFs verzeichneten bis zum 10. Juli Nettozuflüsse von über 50 Milliarden Dollar.
Auch andere Kryptowährungen ziehen mit: Ether kletterte auf 3048 Dollar, der höchste Wert seit fünf Monaten. Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptosektors liegt aktuell bei 3,78 Billionen Dollar.