Bundeskanzler Friedrich Merz und sein CSU-Spezi Markus Söder wollen miteinander sprechen.
Gut so. «Durch’s Reden kommen d’Leit zsamm», sagen die Bayern. Und zu bereden haben die beiden einiges.
Möglichkeiten haben sie zur Genüge. Im Kanzleramt, in der Bayern-Botschaft in Berlin, in der Münchner Staatskanzlei. Ausserdem gibt es Telefon, Skype, Zoom und Whatsapp.
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Warum dann, in Gottes Namen, treffen sie sich auf der Zugspitze?
Dass dünne Alpenluft den Gedankenfluss befördert, wurde nie erwiesen. Ausserdem ist die Anreise mühsam. Hubschrauber landen nur für Schwerverletzte. Reicht nicht für den politisch angeschlagenen Kanzler.
Aufwendig wird es auch für die Sicherheit der Herren. Und Touristen kucken in die Röhre. Sie müssen unten bleiben.
Es geht natürlich nur um die Bilder. Merz und Söder vor dem Gipfelkreuz. Zwar nicht auf der Höhe der Zeit, aber wenigstens auf Deutschlands höchstem Berg.
Teure Fotos.
Vielleicht sollte man die Darstellung der Berliner Politik gleich Heidi Klum überlassen.
Die hätte auch bessere Models.