Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Portugal: Kandidat der rechtskonservativen Partei erreicht in Präsidentschaftswahl Platz zwei. Er zieht in die Stichwahl ein

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Portugal: Kandidat der rechtskonservativen Partei erreicht in Präsidentschaftswahl Platz zwei. Er zieht in die Stichwahl ein
Portugal: Kandidat der rechtskonservativen Partei erreicht in Präsidentschaftswahl Platz zwei. Er zieht in die Stichwahl ein
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der Vorsitzende der rechtskonservativen Partei Chega, André Ventura, hat bei der ersten Runde der portugiesischen Präsidentschaftswahl den zweiten Platz erreicht und zieht damit in die Stichwahl ein. Ventura kam nach offiziellen Ergebnissen auf rund 23,5 Prozent der Stimmen, wie die Wahlbehörde mitteilte. Erstplatzierter wurde der Kandidat der Sozialistischen Partei (PS), António José Seguro, mit etwa 31 Prozent.

TIAGO PETINGA / KEYSTONE
epa12659996 Portuguese presidential candidate Andre Ventura waves a Portuguese flag as he addresses supporters after advancing to the second round of the presidential elections at his campaign headquarters in Lisbon, Portugal, 18 January 2026
TIAGO PETINGA / KEYSTONE

Da keiner der insgesamt elf Bewerber die absolute Mehrheit erzielte, findet am 8. Februar eine Stichwahl zwischen Seguro und Ventura statt. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 52 Prozent.

Chega, gegründet 2019, gilt als Pendant zur AfD in Deutschland und gewann zuletzt vor allem mit einer scharfen Kritik an illegaler Migration an Zustimmung. Bei der Parlamentswahl im vergangenen Jahr wurde die Partei erstmals zweitstärkste Kraft. Ventura sieht darin ein Ende des jahrzehntelangen Zwei-Parteien-Systems aus Sozialisten (PS) und Sozialdemokraten (PSD), dies berichtet die portugiesische Presse.

Bei der Präsidentenwahl zeigte sich diese Verschiebung erneut: Der Kandidat der PSD, der frühere Parteichef Luís Marques Mendes, erreichte nur rund 11 Prozent und landete auf Platz fünf. Das bürgerliche Lager war zudem auf weitere Kandidaten wie den liberalen João Cotrim de Figueiredo verteilt.

Seguro gilt dennoch als Favorit für die Stichwahl. Laut Umfragen erklärten rund 60 Prozent der Wähler, in der zweiten Runde keinesfalls für Ventura stimmen zu wollen. Sowohl Mendes als auch de Figueiredo kündigten an, keine Wahlempfehlung für die Stichwahl abzugeben.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.