Vor nicht allzu langer Zeit musste sich der britische Comedyautor Graham Linehan über die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling bitter beklagen. Sie unterstütze seinen Kampf gegen die Transgender-Aktivisten zu wenig.
Das hat sich nun geändert – übereifrigen Polizisten sei Dank.
Nachdem fünf Schwerbewaffnete Linehan wegen eines angeblichen Aufrufs zur Gewalt verhaftet hatten, schaltete sich Rowling ein: «Was zum Teufel ist aus Grossbritannien geworden? Das ist Totalitarismus. Absolut erbärmlich.»
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Sie teilt nämlich Linehans Auffassung, dass ein Mann, der sich fälschlicherweise als Frau ausgibt, einen Tritt zwischen die Beine verdient. Seine Verhaftung nach dieser Meinungsäusserung hat eine Reihe heftiger Reaktionen hervorgerufen.
Tesla-Chef Elon Musk sieht seine Meinung bestärkt, dass Grossbritannien «ein Polizeistaat» sei. Oder die konservative Oppositionschefin Kemi Badenoch erinnert dran, dass die überforderte Polizei doch bitte sehr Wichtigeres zu tun hätte, als Comedyauotren zu verfolgen, zum Beispiel Verbrecher dingfest zu machen.
Der prominente Publizist Piers Morgan wertet den Fall als «lächerlich» und gibt noch einen drauf: «Vergleichbar mit Nordkorea.» Wobei niemand genau weiss, was dort mit all den Männern geschieht, die sich als Frauen ausgeben, obschon sie keine sind.
Einerlei, der Fall Linehan hat zumindest den Vorteil, dass er sich nun im Kampf gegen den Transgender-Unsinn mit J.K. Rowling vereint sieht.