Die Linke präsentiert sich gern als Retterin des Klimas. In Wirklichkeit trägt sie selbst wesentlich zur Umweltbelastung bei.
Gemeint sind die Jusos, die SPS und die Grünen, die jüngst zwei aussichtslose Volksabstimmungen erzwungen haben. Auch andere Parteien lancieren Vorlagen geringen Erfolgschancen, doch sie stellen sich nicht als weltrettende Umweltkämpfer dar – und verlangen dafür auch noch Geld von den Mitbürgerinnen und Mitbürgern.
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Eine einzige Volksabstimmung verursacht enorme Mengen Papier. Für rund 5,5 Millionen Stimmberechtigte werden jeweils Abstimmungsunterlagen verschickt. Ein typisches Abstimmungsbüchlein umfasst 80 bis 140 Seiten und wiegt etwa 220 Gramm. Das ergibt pro Abstimmung rund 1’200 Tonnen Papier. Würde man alle Exemplare übereinanderstapeln, ergäbe das einen Turm von rund 55 Kilometern Höhe.
Der Transport dieser Masse ist ebenfalls beträchtlich. Ein SBB-Einheitswagen fasst etwa 450 bis 500 Kubikmeter. Bei effizienter Verpackung passen rund eine halbe Million Abstimmungsbüchlein in einen Wagen. Damit braucht es für eine eidgenössische Abstimmung rund elf vollbeladene Wagen – was Schätzungen der Post sowie des Bundesamts für Druck und Material bestätigen.
Nach der Abstimmung folgt die nächste Belastung: Die meisten Menschen heben die Büchlein nicht auf, denn sie stehen online zur Verfügung. Die gedruckten Exemplare müssen entsorgt werden, was erneut Verkehr und Kosten erzeugt. Das Kampangnen-Material der Befürworter und Gegner kommt noch dazu.
Trotz dieser offensichtlichen Belastung kündigt die grüne Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber bereits eine weitere Initiative an – erneut für eine Erbschaftssteuer. Doch statt konstruktive Lösungen für Umwelt und Gesellschaft zu suchen, bleibt es bei Neidpolitik und dem Versuch, auf Kosten der Fleissigen und Sparsamen zu leben.
Die Folgen für die Umwelt scheinen nebensächlich zu sein.