Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat eine klare Absage an die Einführung des Euro erteilt. «Ungarn soll sein Schicksal nicht enger als bisher an die Europäische Union binden. Die Einführung des Euro wäre die «engstmögliche Verbindung», erklärte er dem ungarischen Nachrichtenportal Economx – und die lehne er ab.
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Orbán begründet seine Haltung mit der aktuellen Entwicklung in Brüssel: Die EU zerfalle. Jetzt sei nicht der Moment, sich noch stärker an sie zu binden.
Sein innenpolitischer Rivale Péter Magyar will dagegen das Land näher an die Euro-Zone heranführen – obwohl Ungarn derzeit die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Einführung gar nicht erfüllt.