Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat die verbalen Angriffe des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit einer klaren Absage an dessen europäische Ambitionen beantwortet.
In München hatte Selenskyj eine Bemerkung fallen gelassen, die sich unmissverständlich gegen Orbán richtete. Er spottete, ein gewisser «Viktor» solle lieber darüber nachdenken, «wie er seinen Bauch wachsen lassen kann statt seine Armee», um eine Rückkehr russischer Panzer nach Budapest zu verhindern.
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]Dear Volodimir @ZelenskyyUa,
— Orbán Viktor (@PM_ViktorOrban) February 14, 2026
Thank you for yet another campaign speech in support of Ukraine’s accession to the European Union. It will greatly help Hungarians see the situation more clearly.
There is, however, something you misunderstand: this debate is not about me and it is… https://t.co/2xixBgMcnu
Diese polemische Anspielung auf die ungarische Verteidigungs- und Neutralitätspolitik blieb in Budapest nicht unbeantwortet. Orbán schrieb auf X: «Danke für eine weitere Kampagnenrede für den Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union. Es wird den Ungarn sehr dabei helfen, die Situation klarer zu sehen.» Aber es gebe «etwas, das du missverstehst». Und weiter: «In dieser Debatte geht es nicht um mich oder dich. Es geht um die Zukunft Ungarns, der Ukraine und Europas. Und just das ist der Grund, warum ihr kein Mitglied der Europäischen Union werden könnt.»