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Operation im Untergrund: Trump erwägt Militäreinsatz zur Beschlagnahmung von iranischem Uran

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Operation im Untergrund: Trump erwägt Militäreinsatz zur Beschlagnahmung von iranischem Uran
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US-Präsident Donald Trump erwägt laut einem Medienbericht einen Militäreinsatz im Iran, um dort gelagertes Uran sicherzustellen. Die Zeitung Wall Street Journal (WSJ) berichtet, Ziel sei es, rund tausend Pfund Uran zu bergen, um Teherans Atomprogramm zu bremsen.

Das Weisse Haus bestätigte, dass entsprechende Optionen geprüft werden. Sprecherin Karoline Leavitt erklärte, es sei Aufgabe des Pentagons, «Vorbereitungen zu treffen, um dem Oberbefehlshaber ein Maximum an Handlungsoptionen zu bieten», betonte jedoch, eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Das Pentagon äusserte sich laut WSJ nicht dazu, auch ein Sprecher des US-Zentralkommandos lehnte eine Stellungnahme ab.

JOSE LUIS MAGANA / KEYSTONE
US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus
JOSE LUIS MAGANA / KEYSTONE

Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation lagert der Iran das hochangereicherte Uran in unterirdischen Anlagen wie in Isfahan und Natans. Militärisch wäre der Einsatz aufwendig: US-Truppen müssten die Anlagen anfliegen, vermutlich unter Beschuss durch iranische Luftabwehr und Drohnen. Vor Ort müssten Kampfverbände das Gebiet sichern, damit Spezialisten mit schwerem Gerät Trümmer durchsuchen sowie Minen und Sprengfallen beseitigen können. Zudem wäre für den Abtransport des Materials ein logistischer Grossaufwand nötig, inklusive spezieller Transportbehälter und gesicherter Konvois.

Das Pentagon verfügt laut US-Vertretern bereits über viele der nötigen Mittel in der Region und prüft zudem die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Bodentruppen, um dem Präsidenten weitere Optionen im Krieg zu eröffnen. Nach Angaben mit den Gesprächen vertrauter Personen geht das Umfeld Trumps davon aus, dass sich das Uran in einer gezielten Operation sichern liesse, ohne den Krieg wesentlich zu verlängern. Demnach könnte ein solcher Einsatz den Konflikt weiterhin bis etwa Mitte April beenden.

Gleichzeitig habe Trump intern klargemacht, dass er keinen langwierigen Krieg führen will. Mehrere seiner engen Berater drängen ihn zudem, den Fokus auf innenpolitische Themen zu legen – insbesondere auf die bevorstehenden Zwischenwahlen, bei denen Umfragen den Republikanern deutliche Verluste prognostizieren.

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