Was viele vermuteten, ist bestätigt: Die Grünen bewohnen ein Paralleluniversum, das mit der Realität der übrigen Menschheit kaum Überschneidungen aufweist.
Den Beweis erbrachten sie mit einem Fünf-Punkte-Plan zur Verbesserung des von Friedrich Merz thematisierten «Stadtbilds».
Doch wer geglaubt hätte, dass die Partei gewalttätige Migranten, Heroinspritzen auf Spielplätzen und Müllhalden in Wohnvierteln ansprechen würde, sah sich getäuscht. Grüne setzen andere Prioritäten.
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Sie wollen mehr Geld für die Kommunen – für Bibliotheken. Vermutlich für psychisch gestörte afghanische Gewalttäter. Wichtig auch «geschützte Räume» für den Drogenkonsum.
Die Bundespolizei soll von den Grenzen abgezogen und an Bahnhöfen eingesetzt werden. Die Haustür bleibt sperrangelweit offen. Erst vor der eigenen Wohnung wird kontrolliert.
Und was ist mit Frauen, die sich nicht auf die Strasse trauen? Natürlich wird an sie gedacht. «Catcalling» soll unter Strafe gestellt werden – anzügliche Bemerkungen oder Hinterherpfeifen. Schliesslich tun das alle Männer, unabhängig von der Nationalität. Wie gesagt: Grüne setzen andere Prioritäten.
Apart der letzte Punkt, mit dem das Stadtbild verbessert werden soll: eine Deckelung der Mieten. Richtig. Daran denkt der Bürger als Erstes, wenn er durch vermüllte, unsichere Innenstädte geht.
Die Vorschläge sind weltfremd – im Wortsinn: nicht von dieser Welt, in der die Mehrheit der Deutschen lebt. Ein Gutes hat der Plan freilich: Die Grünen haben bewiesen, wie ungeeignet sie sind, Regierungsverantwortung zu übernehmen.