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«Nur eingeschränkt geeignet»: Österreichs Polizei will keine E-Autos mehr verwenden

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«Nur eingeschränkt geeignet»: Österreichs Polizei will keine E-Autos mehr verwenden
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Die österreichische Polizei wird künftig keine Elektroautos mehr im regulären Einsatz verwenden. Das berichtet die Tageszeitung Kurier unter Berufung auf das Büro von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP).

«Die bisherigen vorläufigen Testergebnisse zeigen, dass E-Fahrzeuge für den operativen Polizeieinsatz nur eingeschränkt geeignet sind. Gründe dafür liegen insbesondere in der Ladeinfrastruktur sowie im erhöhten Gesamtgewicht durch die einsatztaktische Ausrüstung», heisst es aus dem Ministerbüro. Das Testprojekt «Tron» werde deshalb mit Ablauf des Jahres 2026 eingestellt.

MAX SLOVENCIK / KEYSTONE
Polizeieinsatz in Wien.
MAX SLOVENCIK / KEYSTONE

Das Projekt war 2023 gestartet worden. Insgesamt 23 Elektrofahrzeuge – 22 Modelle von Volkswagen sowie ein Taycan von Porsche – wurden auf 22 Dienststellen in der Steiermark, in Niederösterreich, Wien und Tirol verteilt. Ursprünglich war eine Evaluierung bis Ende 2026 vorgesehen, nun erfolgte die negative Gesamtbewertung vorzeitig.

Laut Ministerium erwiesen sich die Fahrzeuge lediglich für Botengänge als tauglich. Für den Streifendienst und insbesondere für Verfolgungsfahrten seien sie nur bedingt einsetzbar. Die Polizei-Gewerkschaft hatte das Projekt früh kritisiert. Walter Strallhofer von der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst erklärte dem Kurier, die E-Fahrzeuge seien für Verfolgungsfahrten ungeeignet, da sie auf 160 km/h limitiert seien. Zudem lasse die Batterieleistung keinen durchgehenden Einsatz zu. «Die E-Funkstreifen sind als zusätzlicher Streifenkraftwagen geeignet, aber als völliger Ersatz unmöglich aufgrund der Batterieleistung. Dann bräuchte man immer einen zweiten Wagen als Ersatz», sagte Strallhofer.

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