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Nord-Stream-Sabotage: Schweden will die Ermittlungen zum Terroranschlag einstellen. Davon könnten die deutschen Behörden profitieren

Die schwedische Staatsanwaltschaft plant, die Untersuchung der Sabotageakte an den Pipelines Nord Stream 1 und 2 in der Ostsee einzustellen. Dies geht aus Berichten von Süddeutscher Zeitung, NDR, WDR und Zeit hervor.

Demnach konnte in Schweden kein konkreter Tatverdächtiger identifiziert werden. Während die schwedischen Ermittlungen abgeschlossen werden, läuft das deutsche Verfahren weiter. Es wird erwartet, dass die deutschen Behörden von der Einstellung der schwedischen Untersuchung profitieren könnten, da ihnen Beweismittel übergeben werden könnten.

HANDOUT / KEYSTONE
(FILES) In this file photo taken on September 27, 2022 this handout picture released by the Danish Defence Command shows the gas leak at the Nord Stream 2 gas pipeline as it is seen from the Danish Defence's F-16 rejection response off the Danish Baltic island of Bornholm, south of Dueodde
HANDOUT / KEYSTONE

In den Medien gab es Spekulationen über die Täter der Nord-Stream-Explosionen: Einige Berichte deuteten darauf hin, dass ein ukrainischer Sabotagetrupp, getarnt als Freizeitsegler, Sprengsätze an den Pipelines angebracht haben könnte.

US-Starreporter Seymour Hershs These lautet, US-Präsident Joe Biden stecke hinter dem Anschlag – mit der Hilfe Norwegens.

Andere Quellen berichteten von der Sichtung eines russischen U-Boots in verdächtiger Nähe zu den Pipelines.

Russland wiederum äusserte den Verdacht, die USA und Grossbritannien könnten als Drahtzieher hinter dem Anschlag stehen, und forderte eine internationale Untersuchung der Vorfälle.

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