Die Zwangsgebührensender ARD und ZDF tun auch der Sprache Zwang an. In Schulungen wird den Journalisten gesagt, welche Wörter sie verwenden und nicht verwenden sollen, wie Bild berichtet.
Dies gilt insbesondere für Themen rund um Migration und Ausländer. Auf dem Index steht zum Beispiel «Flüchtling». Erlaubt ist dagegen «Geflüchteter». Das Wort «Flüchtling» wirke «verkleinernd». Was für ein Humbug! Vielleicht lernen die ARD- und ZDF-Journalisten ja auch, «Riesling» bedeute «Zwerg». Und wir sind schon gespannt, wann es dem «Frühling» an den Kragen geht.
Personen «mit Migrationshintergrund» darf man auch nicht mehr sagen, obwohl dies seinerseits bereits den Geist politisch korrekten Neusprechs atmet. Die Halbwertszeit des Erlaubten wird immer kürzer. Bei ARD und ZDF heisst das jetzt «Eingewanderte und ihre Nachkommen».
Auch «Flüchtlingswelle» geht gar nicht. Das suggeriere, «dass die Politik einer Bedrohung machtlos gegenübersteht und weist damit den Schutzsuchenden selbst die Verantwortung zu».
Die Unterlagen für diese Sprachsäuberungskurse stammen vom Mediendienst Integration, einer sogenannten Nichtregierungsorganisation, die – man ahnt es – auch von der Regierung gesponsert wird.
Und dies nicht zu knapp: Rund drei Millionen Euro kommen von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung. 280.642 Euro legt das Bundesinnenministerium obendrauf. Und 909.972 Euro erhält die vermeintliche Nichtregierungsorganisation vom EU-Migrationsfonds. Hinzu kommt noch ein Haufen Geld von staatsnahen privaten Stiftungen.
Wer so viele Millionen zum Vergeuden hat, kann schon auf dumme Gedanken kommen.