Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Nicht akzeptabel»: Bundesregierung weist Trumps Zolldrohungen zurück – EU verzichtet vorerst auf Gegenmassnahmen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Nicht akzeptabel»: Bundesregierung weist Trumps Zolldrohungen zurück – EU verzichtet vorerst auf Gegenmassnahmen
«Nicht akzeptabel»: Bundesregierung weist Trumps Zolldrohungen zurück – EU verzichtet vorerst auf Gegenmassnahmen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die deutsche Bundesregierung hat die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzölle zurückgewiesen. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte in Berlin, das Vorgehen sei «nicht akzeptabel». Trump «eskaliert mit diesen Androhungen im Handelskonflikt», sagte Kornelius.

Bei einem solchen Konflikt könne es keinen Gewinner geben. Man werde zudem «weitere wirtschaftspolitische Gegenmassnahmen vorbereiten, wenn das nötig ist. Und wenn es nötig ist, auch schon ab Februar», kündigte Kornelius an. Innerhalb der EU gebe es darüber «eine grosse Einigkeit».

CLEMENS BILAN / KEYSTONE
epa12661544 German Chancellor and Chairman of the Christian Democratic Union (CDU) party Friedrich Merz leaves after a press conference following a CDU party executive committee meeting in Berlin, Germany, 19 January 2026
CLEMENS BILAN / KEYSTONE

Trump hatte unter Verweis auf den Streit um Grönland weitere Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder angekündigt. Vorgesehen seien gestaffelte Strafzölle von zunächst 10 und später 25 Prozent auf alle Waren, solange kein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde.

Die EU-Kommission setzt im Grönland-Konflikt vorerst auf Dialog. Ein Sprecher in Brüssel erklärte, die Priorität liege darauf, «den Dialog zu suchen, nicht zu eskalieren und die Verhängung von Zöllen zu vermeiden». Zusätzliche Zölle würden letztlich Verbraucher und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks schädigen.

Zugleich betonte die Kommission, dass der EU Abwehrinstrumente zur Verfügung stünden. «Wir werden alles tun, was erforderlich ist, um die wirtschaftlichen Interessen der EU zu schützen», sagte der Sprecher. Dazu zählten auch Vergeltungszölle oder weitere handelspolitische Massnahmen, falls Washington seine Drohungen umsetzt.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.