In den ersten Minuten des neuen Jahres hat Zohran Mamdani in einer historischen Zeremonie sein Amt des Bürgermeisters von New York angetreten – mit der Hand auf dem Koran. Der 34-jährige Demokrat ist nicht nur der erste Muslim an der Spitze der US-Metropole, sondern auch der jüngste Bürgermeister seit 137 Jahren und ein erklärter Sozialist.
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Die Vereidigung fand in einer stillgelegten U-Bahn-Station unter dem Rathaus statt, ein symbolträchtiger Ort aus dem Jahr 1904, der den «Pioniergeist» der Stadt betonen sollte. Mamdani versprach, New York in «eine neue Ära der Chancen» zu führen.
Der Wahlsieg Mamdanis im vergangenen November galt als Sensation. Mit einem linkspopulistischen Programm setzte er sich gegen den parteiintern favorisierten Andrew Cuomo durch. Kostenlose Kitas, günstige Supermärkte, Gratis-ÖV und Mietobergrenzen – Mamdani kündigte eine radikale soziale Wende an, finanziert durch höhere Unternehmenssteuern und Abgaben für Reiche.