Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Neues Wehrdienstgesetz: Bundesregierung will ab 2026 junge Männer flächendeckend mustern

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Neues Wehrdienstgesetz: Bundesregierung will ab 2026 junge Männer flächendeckend mustern
Neues Wehrdienstgesetz: Bundesregierung will ab 2026 junge Männer flächendeckend mustern
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die schwarz-rote Koalition führt im kommenden Jahr eine flächendeckende Musterung aller jungen Männer ein. Dies geht aus dem neuen Wehrdienstgesetz hervor, auf das sich Union und SPD nach wochenlangen Verhandlungen verständigt haben. Das Papier sieht eine verpflichtende Erfassung aller Männer und einen Mechanismus zur Sicherung des Personalbedarfs der Bundeswehr vor. Grundlage sind Nato-Zielmarken sowie ein gesetzlich verankerter Aufwuchspfad, über dessen Fortschritt das Verteidigungsministerium halbjährlich dem Bundestag berichten soll.

FEDERICO GAMBARINI / KEYSTONE
dpatopbilder - PRODUKTION - 13
FEDERICO GAMBARINI / KEYSTONE

Ab 2026 erhalten 18-jährige Männer einen verpflichtenden Fragebogen zu Motivation und Eignung. Danach beginnt die stufenweise Musterung aller ab dem 1. Januar 2008 geborenen Jahrgänge. Frauen können weiterhin freiwillig dienen. «Eine gewisse Verbindlichkeit in der Freiwilligkeit», erklärte Unionsfraktionschef Jens Spahn. Parallel versendet die Koalition Informationen zum Wehrdienst und zum Bundesfreiwilligendienst.

Bleibt der Personalaufwuchs hinter den Zielwerten zurück, kann der Bundestag eine Bedarfswehrpflicht beschliessen. Bei einem Überhang männlicher Kandidaten wäre ein Zufallsverfahren möglich; ein Automatismus wird ausgeschlossen. Freiwillige sollen rund 2600 Euro brutto erhalten und Zuschüsse für Führerscheine bekommen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.