Neues Finanzierungsmodell: Wie Trump Hollywood wieder great machen will
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Der amerikanische Präsident verkündete bereits letztes Jahr Rettungspläne für Hollywood. Damals ging es um Zölle, die im Ausland produzierten Filmen auferlegt werden sollen. Los Angeles kämpft mit dem Problem, dass Kinofilme in anderen Ländern und Bundesstaaten gedreht werden, weil es in Kalifornien zu teuer geworden ist. Trump will die Produktionen wieder nach Los Angeles zurückholen. Zölle wurden bisher allerdings noch nicht erhoben.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
President Donald Trump walks the red carpet before the 48th Kennedy Center Honors, Sunday, Dec
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In einem Interview mit der California Post wiederholte Trump Anfang der Woche sein Vorhaben: «Ich werde Zölle auf Filme aus dem Ausland erheben – wenn sie in Kanada oder an anderen Orten produziert werden, denn Los Angeles hat die Filmindustrie verloren», sagte der Präsident.

Gleichzeitig lancierte er eine neue Idee, wie das klassische Hollywood wieder great werden soll: mit Bonds. Trump: «[…] Wir werden Anleihen auflegen, einige niedrig verzinsliche Anleihen für die Filmindustrie. Wir werden sie zurückholen.»

Das sind neue Töne, denn bisher bemühten sich Hollywood-Gewerkschaften und Produzenten bei der amerikanischen Regierung um eine staatliche Filmförderung wie in Kanada oder Grossbritannien: Subventionen, die in Form von Steuergutschriften oder Rabatten für wesentlich tiefere Produktionskosten in den entsprechenden Regionen sorgen.

Die von Trump vorgeschlagenen Bonds (Anleihen) wären staatliche Kredite an Filmstudios, die zurückbezahlt werden müssten. Details gab der republikanische Politiker keine bekannt. Geschäftsmann Trump geht es wohl darum, Geld nicht einfach à fonds perdu in die Filmwirtschaft zu pumpen, sondern dass auch Amerika etwas davon hat. Wenn Filmstudios Geld zurückzahlen müssen, dürfte es für sie zudem ein Anreiz sein, noch wirtschaftlicher zu arbeiten.

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