Nachdem der FC Chelsea nicht mehr im russischen Besitz ist, fliessen Transfer-Gelder ohne Ende. Wissen die amerikanischen Besitzer, was sie tun?
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Nachdem der FC Chelsea nicht mehr im russischen Besitz ist, fliessen Transfer-Gelder ohne Ende. Wissen die amerikanischen Besitzer, was sie tun?

Der russische Überfall auf die Ukraine lässt auch den Fussball nicht unberührt. So wurde Roman Abramowitsch, der langjährige russische Besitzer und Fütterer des FC Chelsea, von der englischen Regierung dazu gezwungen, sein teures Spielzeug zu verkaufen, da Abramowitsch zum Freundeskreis von Wladimir Putin gezählt wird.

NEIL HALL / KEYSTONE
epa09791423 The logo of English Premier League side Chelsea FC on display outside Chelsea's ground at Stamford Bridge in west London, Britain, 28 February 2022
NEIL HALL / KEYSTONE

Ein US-amerikanisches Konsortium unter der Führung von Todd Boehly, dem auch der Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss angehört, kaufte den Verein im vergangenen Mai für rund fünf Milliarden Dollar.

Nun liegt Chelsea im Kaufrausch.

Allein im Transferfenster des Januars hat der Verein mehr ausgegeben als die Top-Ligen in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien zusammen. Die Premier League ist der gefrässige Hai des Weltfussballs. Die von Chelsea (350 Millionen Euro) angeführten Klubs der Premier League warfen für Spieler in diesem Monat 914 Millionen Euro auf den Markt.

Chelsea spielt zwar noch in der Champions League, müht sich aber in der laufenden Meisterschaft im Mittelfeld ab. Die von den neuen Besitzern erzwungene Entlassung des zuvor erfolgreichen Trainers Thomas Tuchel hat bisher nichts eingebracht. Ganz im Stile Chelseas wurde der wenig bekannte, aber in dieser Saison mit Brighton erfolgreich gestartete Graham Potter aus einem laufenden Vertrag ausgekauft. Aber Graham Potter ist nicht Harry Potter. Platz zehn ist bisher eine karge Ausbeute.

Der spanische Liga-Chef Javier Tebas nennt die Premier League eine «gedopte Liga». Gedopt mit Summen, die selbst in der von TV-Geldern geschwemmten Premier League nicht eingespielt werden können. Die Uefa, die gemäss ihren Reglementen die Defizite der Klubs einschränken müsste, ist zum Zuschauen verurteilt. Geldverschwendung ist offensichtlich kein Delikt, das mit Reglementen verhindert werden kann.

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