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Nach Zoll-Streit: USA leiten auch Prüfung gegen die Schweiz ein

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Die US-Regierung hat eine neue handelsrechtliche Untersuchung gegen mehrere Staaten eingeleitet, darunter auch die Schweiz. Ziel ist es zu prüfen, ob strukturelle Überkapazitäten in bestimmten Industriezweigen den Vereinigten Staaten wirtschaftliche Nachteile bringen. Dies teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer mit.

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President Donald Trump stands on stage at Verst Logistics Wednesday, March 11, 2026, in Hebron, Ky
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Neben der Schweiz betreffen die Untersuchungen auch die Europäische Union, Norwegen, China, Japan, Mexiko, Taiwan, Indien sowie weitere asiatische Länder. Die Regierung will klären, ob Produktionsüberhänge in diesen Ländern den Wettbewerb für amerikanische Unternehmen verzerren.

Die Prüfung stützt sich auf eine Bestimmung des US-Handelsgesetzes von 1974. In der Vergangenheit hatten die Vereinigten Staaten diesen Mechanismus bereits genutzt, um Handelsmassnahmen wie Strafzölle gegen andere Staaten zu verhängen, etwa gegen China.

Der Schritt folgt auf juristische Rückschläge für die Zollpolitik von Präsident Donald Trump. Im Februar untersagte der Oberste Gerichtshof dem Präsidenten, auf Grundlage eines anderen Gesetzes eigenständig Zölle per Erlass zu verhängen.

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