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Nach zehn Tagen Krieg: Trump sieht Iran-Krieg als «praktisch entschieden»

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Nach zehn Tagen Krieg: Trump sieht Iran-Krieg als «praktisch entschieden»
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US-Präsident Donald Trump sieht den Krieg gegen den Iran kurz vor dem Ende. «Ich denke, der Krieg ist praktisch entschieden», sagte er in einem Telefoninterview mit CBS News. Iran habe militärisch «praktisch nichts mehr übrig», Marine, Luftwaffe und Kommunikationssysteme seien weitgehend zerstört.

Mark Schiefelbein/AP Photo/Keystone
US-Präsident Donald Trump.
Mark Schiefelbein/AP Photo/Keystone

Nach Angaben des US-Militärs griffen amerikanische Streitkräfte in der ersten Woche mehr als 3000 Ziele im Iran an. Seit Kriegsbeginn habe es einen 83-prozentigen Rückgang bei iranischen Drohnen-Starts gegeben. Trump erklärte, die Operation verlaufe schneller als geplant. Ursprünglich habe er mit rund einem Monat gerechnet, nun liege man «weit vor dem Zeitplan».

Parallel versucht Washington, die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts zu dämpfen. Trump kündigte an, ölbezogene Sanktionen teilweise auszusetzen und die US-Marine zum Schutz von Tankern in der Strasse von Hormus einzusetzen. «Wir wollen die Ölpreise niedrig halten», sagte er. Rund ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung wird über die Meerenge transportiert.

Die Märkte reagierten sofort. Der amerikanische Ölpreis fiel nach Trumps Äusserungen zeitweise um bis zu 13,7 Prozent oder rund 13 Dollar pro Barrel, nachdem er zuvor stark gestiegen war. Trotz der Entspannung liegen die Preise weiterhin über dem Niveau vor Beginn des Krieges.

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