Nach einem tödlichen Angriff eines afghanischen Flüchtlings auf zwei Nationalgardisten in Washington hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, die Einwanderung aus sämtlichen «Dritte-Welt-Ländern» dauerhaft zu stoppen. Die USA müssten sich von der «Flüchtlingslast» erholen, erklärte er auf seiner Plattform Truth Social.
In einer Serie von Mitteilungen versprach Trump, «Millionen illegaler Aufnahmen» seines Vorgängers Joe Biden rückgängig zu machen und «jeden zu entfernen, der kein Gewinn für die Vereinigten Staaten ist oder unser Land nicht lieben kann». Zudem kündigte er an, sämtlichen Nichtstaatsbürgern staatliche Leistungen zu streichen und Migranten, die den inneren Frieden gefährden, die Staatsbürgerschaft zu entziehen.
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Die «einzig wahre Lösung», so Trump, sei eine «Reverse Migration» – ein Begriff, der der in Europa verwendeten «Remigration» ähnelt und auf eine Rückführung grosser Migrantengruppen zielt, auch unter Zwang.
Auslöser der Ankündigung war ein Vorfall, der sich nahe des Weissen Hauses ereignet hatte: Ein afghanischstämmiger Ex-Mitarbeiter der CIA hatte zwei Soldaten der Nationalgarde angeschossen. Eine von ihnen, Sarah Beckstrom, erlag ihren Verletzungen. Der mutmassliche Täter war nach der Machtübernahme der Taliban 2021 in die USA evakuiert worden. Die Weltwoche berichtete.