Der portugiesische Fussballer Cristiano Ronaldo hat bei einem Staatsdinner im Weissen Haus für ungewohnte Glamourmomente gesorgt. Der 40-jährige Nationalspieler war Teil der Entourage des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, der erstmals seit sieben Jahren Washington besuchte.
Trump sprach von einer «Ehre», Ronaldo zu empfangen, und nutzte den Auftritt für eine familiäre Pointe: Sein Sohn Barron sei ein «grosser Fan» des Portugiesen. «Ich glaube, er respektiert seinen Vater jetzt ein bisschen mehr, weil ich Sie ihm vorgestellt habe», sagte Trump laut der Nachrichtenagentur AP an Ronaldo gewandt.
Ronaldo, der seit 2022 für Al-Nassr spielt und als Gesicht der saudischen Modernisierungsoffensive gilt, unterstützte seinen Gastgeber erwartungsgemäss. In einem Interview mit Piers Morgan hatte er Trump kürzlich als jemanden bezeichnet, der «die Welt verändern» könne. Alle wollten Weltfrieden, so CR7, wie der Fussballsuperstar genannt wird.
Dass sich nun der Wunsch nach einem persönlichen Treffen erfüllte, dürfte in Riad gut ankommen: Ronaldo wirbt seit Monaten offensiv für die WM 2034 in Saudi-Arabien und erklärte: «Nach dem, was ich gesehen habe, bin ich überzeugt, dass es die beste Weltmeisterschaft aller Zeiten wird.»
Trump nutzte das Dinner auch für politische Signale. Er lobte den Kronprinzen als «unglaublich in Bezug auf Menschenrechte». Eine Aussage, die selbst im Saal für Stirnrunzeln sorgte, zumal eine Reporterin beim Versuch, den Fall Khashoggi anzusprechen, von Trump zurechtgewiesen wurde.
Unter den 120 Gästen waren auch Tech-Milliardär Elon Musk und Fifa-Präsident Gianni Infantino.