Nach mutmasslichem Brandanschlag: In Berlin sind 45.000 Haushalte ohne Strom – womöglich bis am Donnerstag
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Nach mutmasslichem Brandanschlag: In Berlin sind 45.000 Haushalte ohne Strom – womöglich bis am Donnerstag

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Nach mutmasslichem Brandanschlag: In Berlin sind 45.000 Haushalte ohne Strom – womöglich bis am Donnerstag
Nach mutmasslichem Brandanschlag: In Berlin sind 45.000 Haushalte ohne Strom – womöglich bis am Donnerstag
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Auch in der Nacht auf Sonntag blieben rund 45.000 Haushalte und 2200 Betriebe in Berlin ohne Elektrizität, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die Stadtteile Zehlendorf, Nikolassee, Wannsee und Lichterfelde waren vom massiven Stromausfall betroffen – laut Netzbetreiber Stromnetz Berlin könnte die vollständige Versorgung erst am Donnerstagnachmittag wiederhergestellt sein.

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
dpatopbilder - 03
MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

Die Schäden seien gravierend, die Reparatur der Hochspannungskabel erfordere Tiefbauarbeiten unter schwierigen Winterbedingungen. Normalerweise dauere ein solcher Einsatz fünf Wochen, nun werde in wenigen Tagen ein Provisorium errichtet, so eine Sprecherin von Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD).

Die Polizei geht derzeit von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Ein Bekennerschreiben liegt dem Staatsschutz bereits vor und wird auf Echtheit geprüft. Über 300 Einsatzkräfte waren am Samstag im Einsatz, die Spurensicherung am Brandort läuft noch. Bereits im September hatte ein vergleichbarer Stromausfall im Südosten der Hauptstadt ähnliche Ausmasse angenommen – damals war ein politisch motivierter Anschlag auf Strommasten verantwortlich.

In der Zwischenzeit richten Feuerwehr und Bezirk Notunterkünfte und sogenannte «Katastrophenschutz-Leuchttürme» ein. Dort können sich Betroffene aufwärmen, Informationen erhalten oder Handys laden. Auch die S-Bahnen fahren weiterhin, jedoch ohne Fahrgastinformationen oder funktionierende Automaten an einigen Bahnhöfen.

Angesichts ausgefallener Heizungen und Alarmanlagen zeigt die Polizei verstärkt Präsenz in den dunklen Strassen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, Nachbarn zu unterstützen und sich bei Bedarf an nahegelegene Wachen oder Notrufstellen zu wenden. Die Feuerwehr warnt ausdrücklich vor improvisierten Heizquellen in Innenräumen und rät: «Lieber Taschenlampen als Kerzen benutzen.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.