US-Präsident Donald Trump will in der kommenden Woche in Washington die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado treffen. «Ich freue mich darauf, sie zu begrüssen», sagte Trump dem Sender Fox News. Laut Financial Times bezeichnete er Machado als «sehr nette Person».
Noch kurz nach der US-Militäraktion in Venezuela, bei der der frühere Staatschef Nicolás Maduro festgenommen worden war, hatte Trump Machados politische Chancen öffentlich heruntergespielt. Sie geniesse im Land nicht genügend «Respekt», sagte er damals, und es werde «sehr schwierig» für sie, Venezuela zu führen.
Machado, die im vergangenen Monat mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, gilt als wichtigste Oppositionsfigur Venezuelas. Sie war von der Präsidentschaftswahl 2024 ausgeschlossen worden. Nach offiziellen Angaben erklärte sich Maduro zum Sieger, unabhängige Auszählungen sahen jedoch Machados Stellvertreter Edmundo González deutlich vorne. Die USA erkannten dessen Sieg an.
Nach der Wahl verschärfte das Regime in Caracas den Druck auf die Opposition. Machado tauchte unter und verliess das Land zuletzt mit Unterstützung der USA.