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Nach Flammen-Inferno in Crans-Montana: Barbetreiber erstmals öffentlich gesichtet – Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung laufen

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Nach Flammen-Inferno in Crans-Montana: Barbetreiber erstmals öffentlich gesichtet – Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung laufen
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Zwei Tage nach dem verheerenden Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana, bei dem mindestens 40 Menschen ums Leben kamen, ist der französische Betreiber Jacques Moretti erstmals öffentlich aufgetreten. Moretti, gegen den inzwischen ein Strafverfahren läuft, wurde am Samstag in der Nähe seines zweiten Lokals «Le Vieux Chalet» gesichtet – schwieg jedoch gegenüber der Presse, wie die Zeitung Daily Mail berichtet.

Nach Flammen-Inferno in Crans-Montana: Barbetreiber erstmals öffentlich gesichtet – Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung laufen

Die Walliser Polizei hat am Freitagabend offiziell ein Strafverfahren gegen Jacques Moretti (49) und seine Frau Jessica (40) eröffnet. Ihnen werden fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Brandstiftung vorgeworfen. Die Ermittlungen erfolgen unter Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis. Die Unschuldsvermutung gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung, wie die Polizei betont.

Die Ermittler gehen ersten Hinweisen nach, wonach eine Kombination aus brennenden Wunderkerzen an Sektflaschen und leicht entflammbarem Akustikmaterial an der Decke des Untergeschosses zu dem tödlichen «Flashover» geführt haben könnte – einer plötzlichen Rauchgasdurchzündung der Raumluft. Augenzeugen berichten von Panik, als die Gäste über eine schmale Treppe aus dem Keller zu entkommen versuchten. Viele wurden offenbar im Gedränge vor dem einzigen Ausgang eingeklemmt.

Sicherheitsdirektor Stéphane Ganzer erklärte dem Schweizer Radio: «Jemand hat einen Fehler gemacht, davon bin ich überzeugt.» Es habe zwar eine Notausgang gegeben und Kontrollen seien erfolgt – «aber irgendwo ist etwas schiefgelaufen.»

Bislang sind vier der Todesopfer offiziell identifiziert: zwei Schweizer Frauen im Alter von 16 und 21 Jahren sowie zwei Männer, 16 und 18 Jahre alt. Der erste namentlich bestätigte Todesfall war der 17-jährige Emanuele Galeppini, Mitglied der italienischen Golfnationalmannschaft. Er wurde von der Italienischen Golf-Föderation mit einer emotionalen Botschaft verabschiedet.

Laut Polizei sind 119 Personen verletzt worden, die meisten schwer. Unter den Verletzten befinden sich 71 Schweizer, 14 Franzosen und 11 Italiener. Sechs Italiener und acht Franzosen gelten weiterhin als vermisst. Die Nationalität von 14 Personen konnte bislang nicht geklärt werden. Auch der Sicherheitsmann der Bar, Stefan Ivanovic (31), wird noch vermisst.

Die Ermittlungen laufen weiter – ebenso die Suche nach den Vermissten.

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