Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Nach EU-Einstufung der iranischen Revolutionsgarde: Teheran erklärt Streitkräfte sämtlicher EU-Staaten zu Terrorgruppen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Nach EU-Einstufung der iranischen Revolutionsgarde: Teheran erklärt Streitkräfte sämtlicher EU-Staaten zu Terrorgruppen
Nach EU-Einstufung der iranischen Revolutionsgarde: Teheran erklärt Streitkräfte sämtlicher EU-Staaten zu Terrorgruppen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Im eskalierenden Streit mit Europa hat der Iran die Streitkräfte aller EU-Staaten als «terroristische Gruppen» eingestuft. Das kündigte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Kalibaf am Sonntag an – als direkte Reaktion auf die Entscheidung der EU, die iranischen Revolutionsgarden auf ihre Terrorliste zu setzen. Betroffen seien alle EU-Länder, die diesen Schritt unterstützt hätten.

ISLAMIC CONSULTATIVE ASSEMBLY NE / KEYSTONE
epa12697164 A handout photo made available by the Islamic Consultative Assembly News Agency (ICANA) shows Iranian parliament speaker Mohammad Bagher Ghalibaf (C) along with other lawmakers dressed in Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC) uniforms attending a parliament session in Tehran, Iran, 01 February 2026
ISLAMIC CONSULTATIVE ASSEMBLY NE / KEYSTONE

Kalibaf warf der Europäischen Union vor, «blind den Amerikanern zu gehorchen» und so gegen die eigenen Interessen zu handeln. «Indem sie versuchen, die Revolutionsgarden zu treffen, haben sich die Europäer eigentlich selbst ins Knie geschossen», sagte er vor Abgeordneten, die demonstrativ Uniformen der Revolutionsgarden trugen. Der Ausschuss für nationale Sicherheit werde zudem über die Ausweisung von EU-Militärattachés beraten.

Gegründet nach der Islamischen Revolution 1979, haben die Revolutionsgarden grossen Einfluss auf Militär, Politik und Wirtschaft im Iran. Die Einstufung als Terrororganisation hatte die EU als Reaktion auf die gewaltsame Niederschlagung regierungskritischer Proteste im Iran beschlossen, bei denen laut internationalen Organisationen Tausende ums Leben kamen. Damit steht die mächtige Eliteeinheit nun symbolisch auf einer Stufe mit Gruppen wie dem «Islamischen Staat» oder al-Qaida.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.