Nach der «Tagesschau» folgt auch Donald Duck den Spuren von Rassisten: Warum «leichte Sprache» ein Erbe des Kolonialdeutschen aus dem Kaiserreich ist
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Nach der «Tagesschau» folgt auch Donald Duck den Spuren von Rassisten: Warum «leichte Sprache» ein Erbe des Kolonialdeutschen aus dem Kaiserreich ist

Wie man sich täuschen kann.

Da dachte man, Mickymaus-Hefte stellten intellektuell keine grosse Herausforderung dar. Falsch, ganz falsch.

Offenbar werden hochkomplexe Satzkonstruktionen in die Sprechblasen gestopft. Mancher – ächz, stöhn, seufz – kommt da nicht mehr mit.

Gottlob gibt es eine Lösung: Der Egmont-Verlag – schepper, fiedel, täterä – bietet Donald Duck nun in «leichter Sprache» an.

BRITTA PEDERSEN / KEYSTONE
ARCHIV - Der 12-jährige Jakob hält am 30
BRITTA PEDERSEN / KEYSTONE

Vorbild ist die «Tagesschau», die ihre Zuschauer seit einiger Zeit so ähnlich anspricht wie Deutsche Ausländer mit kargen Sprachkenntnissen: «Du nix verstehen? Müssen Ohren aufsperren, ja!»

Gesprossen ist das Projekt «Leichte Sprache» auf einer grünen Spielwiese. Man will Migranten das Leben erleichtern, denn es geht nicht darum, ihre Fähigkeiten zu verbessern, sondern darum, einen allgemeinen Verdummungs-Nenner zu erreichen.

Ist alles schon mal dagewesen. Im Kaiserreich entwickelte Berlin grammatisch abgespecktes Kolonialdeutsch zur Kommunikation der weissen Herrenmenschen mit den dummen Negern. Aargh!

Nach der «Tagesschau» wandelt nun also auch Donald – grmpf, hgnh, knirsch – in rassistischen Fusstapfen.

Was soll man dazu sagen? Laber, schwafel, sülz.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.