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Nach Angriff auf CNN-Journalisten: Israel zieht Bataillon im Westjordanland aus Einsatz ab

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Nach Angriff auf CNN-Journalisten: Israel zieht Bataillon im Westjordanland aus Einsatz ab
Nach Angriff auf CNN-Journalisten: Israel zieht Bataillon im Westjordanland aus Einsatz ab
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Die israelische Armee hat ein Reservebataillon nach einem Zwischenfall mit einem CNN-Team im Westjordanland vorläufig aus dem Einsatz genommen. Das Militär teilte mit, sämtliche operativen Aktivitäten der Einheit seien suspendiert worden.

Laut Armeeangaben ordnete Generalstabschef Eyal Zamir an, das Bataillon aus dem Einsatzgebiet abzuziehen und bis auf weiteres in den Trainingsbetrieb zu versetzen. «Waffen sind ausschliesslich zur Erfüllung des Auftrags einzusetzen und niemals zur Vergeltung. Solche Vorfälle werden wir in den Reihen der IDF nicht akzeptieren», erklärte Zamir.

ABIR SULTAN / KEYSTONE
Israelischer Soldat in Arad nach Raketeneinschlag (Symbolbild)
ABIR SULTAN / KEYSTONE

Auslöser war ein Vorfall am Donnerstag im palästinensischen Dorf Tajasir. Dort berichtete das CNN-Team um Jeremy Diamond über die Folgen eines gewaltsamen Angriffs von Siedlern, die in dem Dorf einen illegalen Aussenposten errichtet hatten. Soldaten hielten die Journalisten fest. Dabei brachte ein Soldat den CNN-Fotografen Cyril Theophilos mit einem Würgegriff zu Boden und beschädigte dessen Kamera. Die Militärpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Die Armee bezeichnete den Vorfall als «schweres ethisches und professionelles Versagen» und erklärte, das Verhalten entspreche nicht den eigenen Standards. Weitere disziplinarische Schritte gegen beteiligte Soldaten werden geprüft.

Das betroffene Bataillon ist die Reservekomponente der Infanterieeinheit Netzach Jehuda. Diese wurde ursprünglich geschaffen, um ultraorthodoxe Juden in die Armee zu integrieren und ihnen gleichzeitig religiöse Vorgaben wie Geschlechtertrennung und strikte Glaubenspraxis zu ermöglichen.

Der Vorfall wurde in Israel breit rezipiert. Die israelische Journalistengewerkschaft forderte laut CNN, die beteiligten Soldaten vollständig strafrechtlich zu verfolgen. Die laufenden Untersuchungen sollen den Ablauf des Einsatzes klären.

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