Die Stadt München hat das Alte Rathaus zum Zuckerfest mit einem mehrsprachigen Festgruss beleuchtet. Dies berichtet Apollo News. Die Massnahme soll nach Angaben der Stadt «ein Zeichen für Zusammenhalt, ein respektvolles Miteinander in einer vielfältigen Stadtgesellschaft und gegen antimuslimischen Rassismus» setzen.
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Am Freitagabend wurde ab 19 Uhr der Schriftzug «Frohes Fest» in dreizehn Sprachen an die Fassade projiziert. Dabei handelt es sich laut Stadt um Grussbotschaften aus dreizehn Gemeinden. Das Zuckerfest markiert den Abschluss des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Bürgermeister Dominik Krause erklärte: «Allen Menschen, die heute feiern, wünsche ich ein frohes Fest und ‚Eid Mubarak‘. Ich freue mich, dass wir dieses wichtige Zeichen für mehr Sichtbarkeit muslimischen Lebens und gegen Diskriminierung setzen.»
Der Beschluss zur Beleuchtung geht auf einen Antrag aus dem Jahr 2024 mit dem Titel «Antimuslimischen Rassismus bekämpfen – Demokratie stärken» zurück. Darin wurde unter anderem gefordert, Muslime in München sichtbarer zu machen und jährlich Veranstaltungen zum «Internationalen Tag gegen antimuslimischen Rassismus» am 1. Juli durchzuführen.
Nach Angaben der Stadt leben zwischen vier und acht Prozent Muslime in München, das entspricht etwa 60'000 bis 120'000 Menschen.