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Mitten im solothurnischen Dulliken hat eine Suchthilfe-Organisation ein Haus gekauft. Die Bewohner sind alarmiert

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Mitten im solothurnischen Dulliken hat eine Suchthilfe-Organisation ein Haus gekauft. Die Bewohner sind alarmiert
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In der Gemeinde Dulliken im Kanton Solothurn mit gut 5000 Einwohnern hat die Suchthilfe Ost GmbH eine Immobilie an der Bahnhofstrasse 54 gekauft und plant, ihren Betrieb an diesem Standort aufzunehmen. Die Organisation versteht sich als Kompetenzzentrum für Sucht, das Betroffene und Angehörige berät, unterstützt und betreut, aber auch die Öffentlichkeit über Suchtprobleme informiert.

Screenshot Google Maps
Immobilie der Suchthilfe Ost GmbH
Screenshot Google Maps

Die Suchthilfe Ost ist in mehreren Bezirken im Kanton Solothurn aktiv. Fast drei Viertel des Ertrags stammen von der öffentlichen Hand. Die Personalkosten von drei Millionen Franken entsprechen 70 Prozent des Ertrags.

Vielen Bewohnern ist das künftige Suchthilfe-Gebäude an zentraler Lage mitten in einem Wohngebiet und in unmittelbarer Nähe und Nachbarschaft zur Schule ein Dorn im Auge. Eltern fürchten um ihre Kinder, wenn sie in Kontakt mit Süchtigen kommen, die erfahrungsgemäss oft auch mit Drogen dealen.

Manche Dulliker sind sehr enttäuscht vom Gemeinderat, der sich nicht genügend gegen das Projekt gewehrt und die Interessen des Kindesschutzes in sträflicher Art und Weise vernachlässigt habe. An der Gemeindeversammlung wurden kritische Stimmen von FDP- und SVP-Vertretern angehört, aber nicht weiter ernst genommen.

Der Gemeinderat von Dulliken geht davon aus, dass das Projekt der Suchthilfe Ost eine relativ grosse Zustimmung bei der Bevölkerung findet. Die Gegner indessen befürchten den künftigen Drogenkonsum in unmittelbarer Nähe zur Schule und zu vulnerablen Kindern. Sie bemängeln die in einem Informationsblatt zitierte «enge sozialpädagogische Begleitung», weil diese noch gar nicht definiert sei und lediglich als Propaganda für das Projekt in Dulliken diene.

Den Kampf gegen das Projekt Suchthilfe Ost GmbH führt vor allem der Hausarzt Christian Turtschi, selber Vater von Schulkindern. In einem Leserbrief in der Neuen Oltner Zeitung übte er massive Kritik am Projekt der Suchthilfe im Mittelpunkt des Dorfes, das auf Kosten des Kindeswohls gehe.

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