Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Mitte-Partei findet EU-Deal «akzeptabel» und verteilt Opium für das Volk

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Mitte-Partei findet EU-Deal «akzeptabel» und verteilt Opium für das Volk
Mitte-Partei findet EU-Deal «akzeptabel» und verteilt Opium für das Volk
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Als letzte Schweizer Partei hat die Mitte sich zu den neuen EU-Verträgen vernehmen lassen. Das Wichtigste in Kürze: Auch sie befürwortet die Abkommen. Damit steht die SVP unter den massgeblichen Parteien allein da mit ihrem Widerstand gegen die «EU-Unterwerfung».

Gehen wir etwas mehr ins Detail und in die sprachlichen Nuancen, so sagt die Mitte, die Verträge seien «akzeptabel». Euphorie herrsche nicht, aber man sei trotzdem dafür.

Mitte-Partei findet EU-Deal «akzeptabel» und verteilt Opium für das Volk

Das Kalkül der Mitte hinter diesem rhetorischen Aufwand: Sie befürchtet, dass die SVP beim Volk eine Mehrheit findet für die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz», die zu einer Kündigung der Personenfreizügigkeit führen könnte.

Der neue Mitte-Präsident Philipp Matthias Bregy weiss, dass es auch an seiner Basis brodelt und dass viele genug haben von der Massenzuwanderung.

Darum verteilt er jetzt Opium für das Volk. Es brauche einen Gegenvorschlag zur SVP-Initiative fordert er im Tages-Anzeiger – dabei ist dies im Nationalrat bereits abgelehnt worden.

Bei der sogenannten Schutzklausel fordert er eine «Klarstellung» des Bundesrats – als ob dies die EU beeindrucken würde.

Bei der Übernahme von EU-Recht fordert er eine Mitsprache der Schweizer «Politik und Bevölkerung» am Brüsseler Gesetzgebungsprozess – als ob die EU ihr Parlament und ihre Kommission um Schweizer Abgeordnete und Kommissare erweitern würde.

Fazit: Das sind alles Träume, das ist Vernebelungstaktik, das sind derart realitätsfremde Forderungen, dass man darüber kein Wort mehr verlieren muss.

Wenn die Schweizer all die massiven negativen Folgen der EU-Verträge nicht wollen, dann bleibt ihnen nur eines: diese abzulehnen. Alles andere gehört ins Reich des Opiumrausches.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.