Mit drei Küsschen begrüsste Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter den EU-Botschafter in der Schweiz, Petros Mavromichalis, am Europatag in Bern, schreibt die Weltwoche in der aktuellen Ausgabe.
Dass der griechische Statthalter von Brüssel und die Baselbieter Volksvertreterin so freundschaftlich verbunden sind, hat einen guten Grund. Die Mitte-Politikerin kämpft wie eine Löwin für den Anbindungsvertrag und gegen die SVP, deren Initiativen sie in der Runde der EU-Turbos in der Eventfabrik als «unsäglich» abkanzelte.
Interessant: Für die Präsidentin der Handelskammer beider Basel ist der Vertrag nur ein Etappenziel. «Ich will nicht Mitglied der EU werden», sagte sie an der Veranstaltung in der Bundesstadt. Um gleich anzufügen: «im Moment».
Etwas überraschend hatte sich auch Iryna Wenediktowa, Botschafterin der Ukraine in der Schweiz, unter die Gäste gemischt. Kleiner, aber feiner Unterschied: Für die Diplomatin gab es von ihrem EU-Kollegen keine Bussis, sondern nur einen herzlichen Händedruck zur Begrüssung.
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